Böser Kater Two Faced Gin mit Farbwechsel
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Böser Kater Two Faced Gin mit Farbwechsel
Böser Kater Two Faced Gin"Der Gin mit zwei Gesichtern." Dieser Tropfen ist eine außergewöhnliche Kreation in der exklusiven Böser Kater Serie aus der Edelobstbrennerei Schleihauf. Seine natürliche Farbe verdankt der Gin der blauen Klitorie, einer asiatischen Schmetterlingsblüte, welche unter anderem...
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Böser Kater 2er Gin Tasting-Set
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Böser Kater 2er Gin Tasting-Set
Böser Kater 2er Tasting Set"Gin & Tonic im Set." Das Böser Kater 2er Tasting-Set eignet sich ideal als Geschenk oder für den perfekten Gin Tonic zwischendurch Herkunft: Deutschland Bundesland: Baden-Württemberg Stadt: Eppingen Gin Sorte: Bathtub / Compound Gin Inhalt: je...
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Böser Kater Blackberry Gin
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Böser Kater Blackberry Gin
Böser Kater Blackberry Gin"Ein schwarzer Beerentraum." Der Böse Kater Blackberry Gin sticht jedem sofort aufgrund seiner pechschwarzen Farbe ins Auge. Hierfür verantwortlich ⇒ die Brombeere! Herkunft: Deutschland Bundesland: Baden-Württemberg Stadt: Eppingen Gin Sorte: Bathtub / Compound Gin Geschmacksrichtung: fruchtig Botanicals:...
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Brainstorm Original Gin
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Brainstorm Original Gin
Brainstorm Original Gin"Glückshormone lassen grüßen!" Mit seiner feurigen Schärfe und seinen fruchtigen Zitrusnoten bläst uns der Brainstorm Gin das Gehirn weg! Das ist mal eine Ansage, findet ihr nicht ? Herkunft: Deutschland Bundesland: Bayern Stadt: Kitzingen Gin Sorte: Bathtub Gin...
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Fruchtbrumme Gin mit Geschenkbox"Fruchige Momente für 2." "Wenn dir jemand Zitronen schenkt, mach einen Gin Tonic daraus."So oder so ähnlich heißt es doch. Mit diesem Set erhältst du die Zitronen bereits im Gin und idealerweise bereis in einer nachhaltig produzierten...
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Fruchtbrumme Gin
Fruchtbrumme Gin"Der Gin für Zitronenliebhaber." DLG Sonderauslobung: Bester Gin des Jahres 2021 Herkunft: Deutschland Bundesland: Nordrhein-Westfalen Stadt: Neuss Gin Sorte: Bathtub / Compound Gin Geschmacksrichtung: fruchtig, zitrus Alkoholgehalt: 45% Vol. Botanicals: 5 u.a. Zitronen, Zimt Inhalt: 0,5l Auszeichnungen:Meininger's International Spirits...
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Brainstorm Winter Gin
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Brainstorm Winter Gin
Brainstorm Winter Gin"winterlicher Geschmackstornado!" Um die kompletten Aromen zu erhalten, wird dieser Gin nach der Mazeration nicht destilliert. Herkunft: Deutschland Bundesland: Bayern Stadt: Kitzingen Gin Sorte: Bathtub Gin Geschmacksrichtung: schokoladig Alkoholgehalt: 40% Vol. Inhalt: 0,5l Botanicals: u.a. Kakaoschale, Vanille Was...
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Brainstorm Natural Gin
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Brainstorm Natural Gin
Brainstorm Natural Gin"Fruchtige Schärfe trifft Wacholder." Wisst ihr was mit unserem Gehirn passiert, wenn wir etwas scharfes zu uns nehmen? Es schüttet Endorphine aus! Glückshormone, die einzig und allein den Auftrag haben, uns zu beruhigen. Dass der Brainstorm Gin ein...
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Böser Kater Alkoholfrei - Die Glühwein-Gin-Alternative
Böser Kater Alkoholfrei"Die Glühwein-Gin-Alternative." Der Böser Kater Alkoholfrei - Die Glühwein-Gin-Alternative ist, wie der Name bereits erkennen lässt, die perfekte Alternative, um sich den Geschmack der bekannten Böser Kater Produkte auch dann nicht entgehen zu lassen, wenn man keinen Alkohol...
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Böser Kater Fruity Mango Gin
Böser Kater Fruity Mango Gin"Frucht trifft leichte Würze." Der Böser Kater Fruity Mango Gin vereint die süßen Fruchtnoten der beliebten Mango mit mild würzigen Nuancen von Wacholder, wodurch ein Gin entsteht, welcher sich mit vielen Tonic Watern perfekt ergänzt. Herkunft:...
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Monsieur Sauer - Gin & Mandarine
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Monsieur Sauer - Gin & Mandarine
Monsieur Sauer Gin & Mandarine"Wacholder meets Mandarine." Gemeinsam mit der Mühle4 hat der Monsieur einen Gin kreiert, der Mandarine und Wacholder vereint. Herkunft: Deutschland Bundesland: Hessen Stadt: Heusenstamm Gin Sorte: Bathtub / Compound Gin Geschmacksrichtung: frisch, zitrus, süß Alkoholgehalt: 43%...
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Böser Kater Rhabarber Vanilla Gin"Feinste Vanille trifft frischen Rhabarber." Der Böse Kater Rhabarber Vanilla Gin ist eine eher exotische Kombination aus Eppingen. Denn hier treffen die süßlich weichen Noten der Vanille auf die frischen Akzente des Rhabarbers. Herkunft: Deutschland Bundesland:...
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Böser Kater Premium Gin"klassischer Wacholder trifft Fruchtaromen." Der Böser Kater Premium Gin ist ein Gin der Kategorie Bathtub/Compound Gin Er zeichnet sich dadurch aus, dass die verwendeten Botanicals lediglich in den Alkohol eingelegt, also mazerisiert, werden und es anschließend keinen...
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Die verschiedenen Gin Sorten kurz erklärt

Als hochprozentiges alkoholisches Getränk unterliegt die Herstellung des Gins innerhalb der Europäischen Union bestimmten, verbindlichen Normen. Mit einer EU-Verordnung wurden die Gin-Produzenten innerhalb von Europa beispielsweise dazu verpflichtet, Gin mit Wacholder zu aromatisieren, damit die Marke überhaupt die Bezeichnung Gin auf das Etikett schreiben darf. Auch in England gibt es keine nennenswerten Abweichungen von der EU-Norm, die dafür sorgen würden, dass die Europäische Union ein Einfuhrverbot verhängt.

Definition

Nach EU-Definition handelt es sich bei Gin um eine Spirituose mit Wacholdergeschmack, die durch das Aromatisieren von Ethylalkohol mit Wacholderbeeren hergestellt wird. Der Mindestalkoholgehalt muss im Rahmen der EU-Verordnung bei in der EU oder der Schweiz hergestellten Gins 37,5 % Vol. betragen.
Um den Normen, die in der EU-Spirituosenverordnung festgehalten sind, gerecht zu werden, dürfen die Gin-Produzenten ausschließlich natürliche Inhaltsstoffe bzw. sogenannte naturidentische Aromastoffe verwenden – doch bei allen Zusätzen darf der Wacholdergeschmack nicht überlagert werden und muss als Hauptgeschmacksgeber deutlich herauszuschmecken sein.

Weiterhin unterscheiden die Richtlinien der EU zwischen destilliertem Gin, London Gin und Sloe Gin, welcher eigentlich eher einen Likör darstellt. Diese fallen zwar alle unter den Oberbegriff „Gin“, unterscheiden sich aber in ihren Inhaltsstoffen, ihrer Herstellung sowie im Alkoholgehalt.

Weitere Kategorien

Inzwischen haben sich zu den via Verordnung festgelegten Gins, weitere Varianten der Wacholderspirituose etabliert. Diese sind allerdings eher als Unterkategorie anzusehen, weil sie eben nicht per Verordnung festgelegt werden. Hierzu zählen zum Beispiel fassgelagerte Gins, die starken Navy Strengths oder die häufig gesüßte pinke Variante. Mehr zu den verschiedenen Sorten erfahrt ihr hier.

London Dry Gin

Unter einem London Dry Gin versteht man weder eine bestimmte Marke, noch hat es mit der Herkunft eines Gins zu tun. Es ist vielmehr die Art und Weise der Herstellung. 

Und die ist bei einem London Dry Gin ganz genau durch die europäische Spirituosenverordnung geregelt. So darf oder muss bei dieser Gin Sorte:                      

*nur Alkohol aus landwirtschaftlichen Ursprungs enthalten sein
*Aroma nur durch die Destillation landwirtschaftlichen Ethylalkohols sowie der Zugabe von natürlichen Zusatzstoffen erhalten
*nicht gefärbt sein
*nicht mit mehr als 0,1g süßenden Erzeugnissen pro Liter des Endproduktes gesüßt werden
*min. 37,5% Vol. aufweisen
*bei der Aromatisierung darauf achten, dass alle Zutaten gleichzeitig hinzugegeben werden
*min. 3fach destilliert sein

Auch wenn jegliche Zutaten dem Gin hinzugefügt werden können, so weist ein klassischer London Dry Gin eine klare und ausgeprägte Wacholdernote auf.


Dry Gin

Unter den vielen Gin Sorten gehört der Dry Gin sicherlich zu den am weit verbreitetsten. Das mag einerseits daran liegen, dass diese Art der Herstellung ein gewisses Qualitätsmerkmal aufweist, da er laut europäischer Spirituosenverordnungdestilliert werden muss, andererseits dem Brennmeister in der Zugabe der Zutaten mehr Freiheiten gelassen werden als z.B. beim London Dry Gin. 

Grundsätzlich gilt:

*für die Herstellung darf nur Alkohol landwirtschaftlichen Ursprungs mit einem Mindestalkoholgehalt von 96% Vol. verwendet werden
*während der Destillation dürfen neben Wacholder auch andere Zutaten jederzeit hinzugefügt werden
*es dürfen Aromastoffe und/oder Aromaextrakte zur Aromagewinnung hinzugefügt werden
*er darf allerdings nicht mit mehr als 0,1g süßenden Erzeugnissen pro Liter des Endproduktes gesüßt werden
*der destillierte Gin muss ein Mindestalkoholgehalt von 37,5% Vol. aufweisen

Da ein Dry Gin IMMER destilliert wird, wird er auch oft als Distilled Gin bezeichnet. Dies ist jedoch ein wenig irreführend, da ein Dry Gin zwar immer ein Distilled Gin ist, ein Distilled Gin jedoch nicht immer ein Dry Gin.


Der neue Wilde - New Western Gins

Unter New Western versteht man weder einen Gin, welcher in Saloons hergestellt noch lediglich von Cowboys getrunken wird.

Es steht viel mehr für eine neue Sorte, mit welcher sich Gin von seiner eigentlichen Wacholderdominaz, die seit Jahrhunderten den Geschmack und die Charakteristik eines Gins geprägt hat, verabschiedet.

Während bei einem London Dry Gin oder einem Dry Gin der Wacholder als vorherrschender Geschmack per Verordnung festgelegt ist, versteht sich ein New Western darauf, andere Aromen zur Entfaltung kommen zu lassen. So kann es durchaus sein, dass Minze, Ingwer, Zitrone oder Apfel das Leitbotanical darstellen.

Durch diese neue Gin Sorte entdecken immer mehr Menschen die Wacholderspirituose für sich und der einst in Vergessenheit geratene Wacholderschnaps erhält heutzutage mehr Aufmerksamkeit denn je – auch von Leuten, welche dem doch eher bitteren Wacholdergeschmack bisher nichts abgewinnen konnten.

Man kann mit Recht behaupten, dass Gin seinen derzeitigen Siegeszug auch dem New Western zu verdanken hat. Viele Gin Destillerien sind den neuen Weg des New Western gegangen, haben die Produktpalette somit um ein Vielfaches erweitert und unseren Gaumen erfreut sich seither an vielen neuen Geschmäcker.


Navy Strength Gin - Was steckt dahinter ?

Die Erfindung des Gins wird Franciscus Silvius, einem deutsch-niederländischen Arzt im 17. Jahrhundert zugesprochen, welcher die heilende Kraft der Wacholderbeeren nutzte um Sodbrennen und Verdauungsprobleme zu lindern – der Genever war geboren.

Ende des 17. Jahrhunderts war es schließlich Wilhem III. von Oranien-Nassau, welcher die Wacholderspirituose nach England brachte und sich aus dem anfänglichen Genever schnell das Wort GIN entwickelte. Da das britische Empire zu jener Zeit schon beachtlich stark war und eine starke Marineflotte, die ROYAL NAVY, besaß, wurde der Inselstaat zu einer der größten Kolonialmächte.

Alkohol, damals fast ein Grundnahrungsmittel bei der Marine, da es die Soldaten im Kampf mutiger machte, war zu jeder Zeit mit an Bord unter wurde unter Deck, bei den anderen Vorräten wie z.B. Schießpulver, gelagert. Nun kam es öfters vor, dass jemand den Gin “aus Versehen” über eben jenes Schießpulver kippte, so dass dieses, nass durchtränkt, nicht mehr funktionierte. Um diesem Ärgernis und möglichen Meutereien vorzubeugen, wurde erlassen, dass Gin per sofort min. 57% Vol. aufweisen muss, da nasses Schießpulver dann trotzdem zündete.

Um dies sicherzustellen, wurden die Ginvorräte über das Pulver geschüttet. Zündete dieses, so durfte dieser Gin an Bord genommen werden und man sprach von einem “Gunpowder Proof Gin” oder auch “Navy Strength Gin”.

Heutzutage muss ein Navy Strength Gin kein Schießpulver mehr zum Feuern bringen. Sein hoher Alkoholgehalt wird dennoch hoch geschätzt, vor allem in der Bar- und Cocktail-Szene. Charakteristisch für einen starken Navy Gin ist nämlich sein vollmundiger Geschmack, welcher gerade in Cocktails den Gin nicht untergehen lässt.

Gin oder Likör ? Der Sloe Gin

Der Sloe Gin, auch Schlehenlikör genannt, ist eigentlich gar kein „richtiger Gin“, denn er erfüllt die Kriterien der europäischen Spirituosenverordnung für Gin nicht. Er stellt jedoch eine Ausnahme dar, welche in der Verordnung in einem Unterpunkt festgehalten wird.

Sloe Gin ist vielmehr ein Likör, dessen Alkoholgehalt mindestens 25% Vol. aufweisen muss. Auch dürfen lediglich natürliche Aromastoffe und Aromaextrakte hinzugefügt werden.

Seine Farbe erhält der Sloe Gin durch die Mazeration der Schlehen bzw. durch mögliche Zugabe von Schlehensaft


Was ist ein Reserved Gin ?

“Reserved Gin” oder auch “Barrel Aged Gin” nennt man Gin, welcher nach seiner Herstellung in Holzfässern gelagert wird.

In der europäischen Spirituosenverordnung ist festgelegt, wie die genaue Bezeichnung für Gin lautet und welche Sorten es gibt. Hält man es genau mit dieser Verordnung, so ist der Reserved Gin eigentlich keine offizielle Gin-Sorte, sondern lediglich eine Art Unterkategorie. Inzwischen haben sich fassgelagerte Gins jedoch am Markt und in der Szene als eigene Sorte etabliert und erfreuen sich immer größerer Beliebtheit.

In der Herstellung unterscheidet sich ein Reserved Gin nicht von anderen Gin Sorten. Lediglich der Reifeprozess, auch Lagerung genannt, fällt hier besonders in Gewicht und ist das entscheidende Kriterium eines jeden fassgelagerten Gins. 

Dabei steht dem Hersteller offen, was für ein Fass er für die Lagerung bzw. dem Reifeprozess verwenden möchte – je nachdem, in welche Richtung sich der Geschmack des Destillats wenden soll. Etabliert haben sich neben neutralen Holzfässern auch Wein-, Sherry-, Rum- oder Whiskyfässer.

Wieso nun aber die Lagerung in einem Holzfass ?

Geschmack ist ja bekanntlich ein subjektives Empfinden, daher werden die verschiedenen Reserved Gins auch nicht für jedermann etwas sein. Wer hingegen offen für neues ist oder die Aromen fassgelagerter Spirituosen mag und interessant findet, der sollte unbedingt mal einen Reserved Gin probieren!


Die Geschichte des Old Tom Gins

Nachdem Ende des 17.Jahrhunderts der Genever seinen Weg ins britische Empire fand und dort sowohl beim Militär als auch in der Bevölkerung auf großen Zuspruch traf, stieg die Nachfrage nach Gin gewaltig an. Als die Versorgung mit Getreide auf der Insel im Laufe der Jahre immer günstiger wurde, entschlossen sich viele Bürger ihren eigenen Gin herzustellen. Da fast alle keine Ahnung in der Herstellung von Gin hatten, schmeckten und rochen viele der selbstgebrannten Schnäpse lediglich nach Alkohol. Um dieses Problem zu umgehen wurde dem Erzeugnis einfach jede Menge Zucker zugefügt, welcher sowohl den Geschmack als auch den Geruch überdeckte. Gin wurde zu jener Zeit ein echtes Problem für die Regierung. Um den Gin Craze vorzubeugen erließ die Regierung einen Gin Act, welcher besagte, dass die Herstellung und der Verkauf von Gin ohne Lizenz fortan verboten war.

Dies hielt viele Barbetreiber und “Untergrundbosse” jedoch nicht davon ab, weiterhin ihren eigenen Gin zu brennen und den Verkauf fortzuführen, da das Geschäft mit Gin viel zu lukrativ war.

Nachdem Jahre später der Gin Act aufgehoben wurde, löste der hochwertigere London Dry Gin den Old Tom Gin nach und nach ab. Erst nachdem die Barkultur mit ihren Cocktails und Mixgetränken erblühte, fand auch der Old Tom Gin wieder Anerkennung. Seine Süße kann hier seine volle Stärke zur Geltung bringen.

Herstellung eines Old Tom Gins

Im Grunde unterscheidet sich die Herstellung eines Old Tom Gins nicht von der eines Dry oder London Dry Gins. Mit einer einzigen, dafür entscheidenden Ausnahme: die unbegrenzte Zugabe von Zucker! Während dies per Verordnung bei einem Dry oder London Dry Gins strikt geregelt ist, kann der Brennmeister bei einem Old Tom soviel Zucker zugeben, wie er möchte und dem Erzeugnis somit seine bekannte Süße mitgeben.


Wieso Pink Gin ?

m Zuge des Gin Hypes, welcher vor gut zehn Jahren neu entfacht ist und sich seither hält, erhalten immer mehr Varianten, wie der Pink Gin, unserer geliebten Wacholderspirituose Einzug in die Supermarktregale oder unsere Gläser.

Neben New Western und Reserved Gins haben sich inzwischen auch farbige Gins etabliert, allen voran der Pink Gin.

Eine offizielle Sorte ist dieser Gin allerdings nicht, denn diese sind in der europäischen Spirituosenverordnung klar geregelt.

Die Bezeichnung Pink Gin bezieht sich viel mehr auf seine Farbe sowie die Inhaltsstoffe, welche eben für jene pinke Erscheinung sorgen. So werden bei der Herstellung eines farbigen Gins entweder Farbstoffe hinzugefügt oder die Hersteller versetzen den Gin zum Beispiel mit Himbeeren, Erdbeeren oder Johanisbeeren um die Farbe zu erreichen.

Bathtub Gin / Compound Gin

Am 16. Januar 1920 wurde in den USA ein Gesetz erlassen, welches die Herstellung, den Transport sowie den Verkauf von Alkohol untersagte – die PROHIBITION

Dadurch, dass offizielle Brennereien und Brauereien nun keinen Alkohol mehr herstellen und vertreiben durften, boomte zum einen das illegale Geschäft, zum anderen versuchten sich viele Privatpersonen daran, ihren eigenen Alkohol herzustellen.

Um dies in großen Mengen zu leisten, fehlte den meisten jedoch große Gefäße. Das, was zu seiner Zeit jedoch in vielen Haushalten vorhanden war… die Badewanne. Und so kam es, dass in vielen Badewannen Alkohol jeglicher Art hergestellt.

Neben der Tatsache, dass eine Badewanne groß genug war, um große Mengen Alkohol herzustellen, so war es auch ein gutes Versteck vor den Prohibitionsagenten, welche das Gesetz zu seiner Zeit überwachten.

Der Bathtub Gin war geboren. Im sogenannten Mazerationsverfahren, in welchem die Zutaten im reinen Alkohol eingelegt werden, damit sie ihre Aromen entfalten, wurden die verschieden Spirituosen hergestellt.

Zur Zeit der Prohibiton kamen durch diese Form der Spirituosenherstellung sehr viel Menschen um, da der Alkohol zum einen laienhaft hergestellt war (hochwertiger, reiner Alkohol war aufgrund des Verbots schlichtweg kaum noch zu bekommen) zum anderen wurde der für medizinische oder industrielle Zwecke hergestellte Alkohol absichtlich mit giftigen Stoffen versetzt, um Missbrauch vorzubeugen.

Heutzutage wird Gin nicht mehr in Badewannen hergestellt. Zumindest nicht offiziell. Das Mazerationsverfahren gibt es jedoch immer noch.

Distilled Gin

Unter einem Distilled Gin versteht man jene Gin Sorten, welche im Herstellungsverfahren einen Ethylalkohol natürlichen Ursprungs mit min. 96% Vol. aufweisen und im Laufe des Herstellungsprozesses nochmals destilliert werden.

Hierzu zählen zum Beispiel der London Dry Gin, der Dry Gin oder auch der New Western Dry Gin

Distilled Gins sind somit ein Überbegriff und vereinen verschiedene Sorten unter sich.





Zu dieser Kategorie Gin zählen alle Gins, die lediglich mazeriert worden sind. Dies bedeutet, sie wurden nicht destilliert sondern die verschiedenen Botanicals wurden im Alkohol eingelegt und haben so ihre Aromen abgegeben.

 

<H1>London Dry Gin<H1>

<H2>Was versteht man unter einem London Dry Gin?<H2>

Unter einem London Dry Gin versteht man weder eine bestimmte Marke, noch hat es mit der Herkunft eines Gins zu tun. Es ist vielmehr die Art und Weise der Herstellung, die diese Gin Sorte besonders macht. 

Und die ist bei einem London Dry Gin ganz genau durch die europäische Spirituosenverordnung geregelt.

So darf oder muss diese Gin Sorte:

  • nur Alkohol aus landwirtschaftlichen Ursprungs enthalten
  • sein Aroma nur durch die Destillation landwirtschaftlichen Ethylalkohols sowie der Zugabe von natürlichen Zusatzstoffen erhalten
  • nicht gefärbt sein
  • nicht mit mehr als 0,1g süßenden Erzeugnissen pro Liter des Endproduktes gesüßt werden
  • min. 37,5% Vol. aufweisen
  • bei der Aromatisierung darauf achten, dass alle Zutaten gleichzeitig hinzugegeben werden
  • min. 3fach destilliert sein

Auch wenn jegliche Zutaten dem Gin hinzugefügt werden können, so weist ein klassischer London Dry Gin eine klare und ausgeprägte Wacholdernote auf.

<H2>Wie wird ein London Dry Gin hergestellt?<H2>

Das Entscheidende bei der Herstellung eines London Dry Gins ist, dass nach der Mehrfachdestillation des Ethylalkohols kein weiterer Alkohol hinzugefügt werden darf.

London Dry Gins weisen einen dominanten Wacholdergeschmack auf. Doch es dürfen auch andere Zutaten, sogenannte Botanicals, während des Destillationsvorgang hinzugegeben werden. Die Zugabe dieser ausschließlich natürlicher Zutaten darf jedoch nur während des Destillierens geschehen.

Insgesamt wird ein London Dry Gin mindestens 3mal destilliert. Dies macht die Herstellung dieser Gin Sorte aufwendiger und unterscheidet sie so auch von den anderen Gin Sorten, welche diese Vorgabe nicht aufweisen.

<H2>Wie schmeckt ein London Dry Gin?<H2>

Laut Spirituosenverordnung sollte ein London Dry Gin eine dominante Wacholdernote aufweisen. Doch was dies genau bedeutet, ist nicht klar geregelt, weshalb die Geschmäcker sich oft stark unterscheiden.

Neben Kräutern und Gewürzen finden genauso oft Aromen von Zitrusfrüchten oder sogar florale Nuancen den Weg in das fertige Destillat.

<H2>Wie entstand der London Dry Gin?<H2>

Der London Dry Gin ist die wohl bekannteste Gin Sorte überhaupt. Umso erstaunlicher ist es, dass es nicht genau überliefert ist, wie diese Sorte genau entstanden ist.

Bekannt ist jedoch, dass der Gin Konsum Ende des 17.Jahrhundert stark anstieg. Gin war plötzlich günstig herzustellen, was von vielen voller Tatendrang auch in die Tat umgesetzt wurde. Da die meisten Selbstbrenner jedoch keine Ahnung hatten, worauf man bei der Herstellung zu achten hat, wurden auch Vorlauf und Nachlauf des Destillats, welche gesundheitsschädlich sein können, mit abgefüllt. Der strenge Geschmack wurde durch Zugabe von anderen Zutaten wie Zitrusfrüchten oder Süßholz kaschiert. Vor allem aber wurde Zucker oder Zuckersirup beigemischt, was den Gin einen süßlichen und somit trinkbaren Geschmack verlieh. Gins mit einem solchen Geschmack wurden später bekannt als Old Tom Gin.

Im 18.Jahrhundert wurde die Brenntechnik dann immer mehr verfeinert und der eher trockene London Dry Gin wurde zur Edelspirituose der gepflegten Gesellschaft. Auch das britische Königshaus schätzte diese Gin Sorte. Queen Mum, die Mutter von Queen Elizabeth II., galt als ausgewiesene Gin Kennerin und Trinkerin. Ihre Lieblingsmarken ernannte Sie zu Hoflieferanten des Königshauses. Mit Sicherheit ein weiterer wichtiger Schritt im Siegeszug des London Dry Gins.

<H2>So genießt man einen London Dry Gin<H2>

Der Klassiker unter den Gin Drinks ist mit Sicherheit der allseits bekannte Gin Tonic. Neben einem guten Gin benötigt man lediglich ein passendes Tonic Water und fertig ist der Drink.

Heutzutage ist es auch in den eigenen vier Wänden sehr einfach, sich einen geschmackvollen Gin Tonic selbst herzustellen. Hierzu benötigt man:

  • 4-5cl London Dry Gin – z.B. Windspiel Premium Gin
  • 140ml Tonic Water – z.B. Windspiel Tonic Water
  • Orangenzeste
  • Eiswürfel

Die Orangenzeste ins Glas geben. Gin hinzufügen und nach belieben Eiswürfel ins Glas geben. Zum Schluss mit dem Tonic Water auffüllen.

Wenn du es etwas ausgefallener magst, probiere deinen London Dry Gin doch gerne mal als Gin Fizz.

Für diesen Gin-Klassiker benötigst du:

  • 6cl London Dry Gin
  • 3cl Zitronensaft
  • 2cl Zuckersirup
  • Soda Water
  • Eis

Alle Zutaten bis auf des Soda Water in einen Cocktail-Shaker geben und gut schütteln. Anschließend in ein Cocktailglas abseihen und mit dem Soda Water auffüllen. Fertig!

<H2>Fragen unserer Kunden zum London Dry Gin<H2>

<H3>Was bedeutet eigentlich London Dry?<H3>

Die Bezeichnung geht auf die Herstellungsweise dieser Gin Sorte und nicht etwa auf seinen Herkunftsort zurück.

Ein London Dry Gin unterliegt besonderen Anforderungen im Herstellungsprozess. So darf bzw. muss diese Gin Sorte

  • nur Ethylalkohol natürlichen Ursprungs enthalten
  • nicht gesüßt sein
  • nach dem Destillieren nicht mehr verändert werden
  • nur Zutaten natürlichen Ursprungs enthalten, welche vor dem Destillationsvorgang hinzugegeben werden müssen
  • mindestens 3fach destilliert werden
  • 37,5% Vol. Alkohol aufweisen

Diese Anforderungen an die Herstellung unterscheidet einen London Dry Gin von allen anderen Gin Sorten.

<H3>Was ist der Unterschied zwischen einem London Dry Gin und einem Dry Gin?<H3>

Im ersten Moment ähneln sich diese beiden Gin Sorten sehr. Doch es gibt große Unterschiede, welche im Herstellungsverfahren zu finden sind.

Genau wie bei einem London Dry Gin darf auch ein Dry Gin nur Ethylalkohol aus natürlichem Ursprung enthalten, darf nicht gesüßt werden und muss am Ende des Destillierens min. 37,5% Vol. Alkohol aufweisen.

Doch das sind auch schon die Gemeinsamkeiten. Ein Dry Gin darf, im Gegensatz zu einem London Dry Gin, auch naturähnliche Zusatzstoffe oder Aromastoffe enthalten, er darf nachträglich noch verändert werden, er muss nicht dreifach destilliert sein und es muss auch keine dominante Wacholdernote vorherrschen.

<H3>Wie trinkt man einen London Dry Gin?<H3>

Ein London Dry Gin ist die Gin Sorte, welche in der Herstellung die meisten Anforderungen zu meistern hat. Gin Kenner genießen solche Gins daher gerne pur! Ohne Eis, einfach pur bei Zimmertemperatur. Hier kommen die verschiedenen Aromen am besten zur Geltung.

Wer Gin nicht direkt ohne alles genießen möchte, der kann einen großen Eiswürfel hinzugeben. Dieser sorgt erstens für eine andere Trinktemperatur und zweitens verdünnt der langsam schmelzende Eiswürfel den Drink etwas.

Für alle Freunde von Longdrinks oder Cocktails ist der London Dry Gin oder Gin im Allgemeinen eine äußerst beliebte Spirituose, da man sehr viele verschiedene Drinks mixen kann.

Am bekanntesten ist wahrscheinlich der Gin Tonic. Durch Zugabe von Tonic Water sowie verschiedener Botanicals lassen sich mit ein und demselben Gin eine Vielzahl verschiedenster Geschmäcker zaubern. Eine tolle Sache, die man einfach ausprobieren sollte.

Aber auch klassische Drinks wie ein Gin Fizz & ein Martini oder der noch nicht ganz so alte Gin Basil Smash sind zu empfehlende Gin Drinks.

<H3>Welches Tonic Water passt zu einem London Dry Gin?<H3>

Auch im Bereich des Tonic Water hat sich in den letzten Jahren so einiges getan. Bestimmten vor ein paar Jahren noch das Indian Tonic Water, das Dry Tonic Water und das Mediterranean Tonic Water den Markt, gibt es inzwischen eine Vielzahl an unterschiedlichen Geschmacksrichtungen.

Beispiel: Elderflower Tonic Water, Hanf Tonic Water oder auch Cherry Blossom Tonic Water

Grundlegend kann man als Trinkempfehlung den Hinweis geben: Achte auf den Geschmack des Gins!

Schmeckt der Gin floral, kombiniere nicht unbedingt noch ein florales Tonic Water. Dies überdeckt den Geschmack der Spirituose. Schmeckt der Gin bereits sehr kräutrig, ist ein mediterranes Tonic Water auch nicht unbedingt erste Wahl.

Versuche eher einen geeigneten Gegenspieler zu finden.

Beispiel:

  • kräutriger Gin  Indian Tonic Water, Dry Tonic Water
  • fruchtiger Gin  Dry Tonic Water
  • klassischer Gin  Mediterranen Tonic Water, Elderflower Tonic Water

Zusatz-Tipp: Wenn du in deinen Gin Tonic zusätzliche Botanicals gibst, achte darauf, dass diese bereits im Gin enthalten sind. Dies unterstützt den bereits vorhanden Geschmack

Bathtub Gin / Compound Gin

Zu dieser Kategorie Gin zählen alle Gins, die lediglich mazeriert worden sind. Dies bedeutet, sie wurden nicht destilliert sondern die verschiedenen Botanicals wurden im Alkohol eingelegt und haben so ihre Aromen abgegeben.

 

<H1>London Dry Gin<H1>

<H2>Was versteht man unter einem London Dry Gin?<H2>

Unter einem London Dry Gin versteht man weder eine bestimmte Marke, noch hat es mit der Herkunft eines Gins zu tun. Es ist vielmehr die Art und Weise der Herstellung, die diese Gin Sorte besonders macht. 

Und die ist bei einem London Dry Gin ganz genau durch die europäische Spirituosenverordnung geregelt.

So darf oder muss diese Gin Sorte:

  • nur Alkohol aus landwirtschaftlichen Ursprungs enthalten
  • sein Aroma nur durch die Destillation landwirtschaftlichen Ethylalkohols sowie der Zugabe von natürlichen Zusatzstoffen erhalten
  • nicht gefärbt sein
  • nicht mit mehr als 0,1g süßenden Erzeugnissen pro Liter des Endproduktes gesüßt werden
  • min. 37,5% Vol. aufweisen
  • bei der Aromatisierung darauf achten, dass alle Zutaten gleichzeitig hinzugegeben werden
  • min. 3fach destilliert sein

Auch wenn jegliche Zutaten dem Gin hinzugefügt werden können, so weist ein klassischer London Dry Gin eine klare und ausgeprägte Wacholdernote auf.

<H2>Wie wird ein London Dry Gin hergestellt?<H2>

Das Entscheidende bei der Herstellung eines London Dry Gins ist, dass nach der Mehrfachdestillation des Ethylalkohols kein weiterer Alkohol hinzugefügt werden darf.

London Dry Gins weisen einen dominanten Wacholdergeschmack auf. Doch es dürfen auch andere Zutaten, sogenannte Botanicals, während des Destillationsvorgang hinzugegeben werden. Die Zugabe dieser ausschließlich natürlicher Zutaten darf jedoch nur während des Destillierens geschehen.

Insgesamt wird ein London Dry Gin mindestens 3mal destilliert. Dies macht die Herstellung dieser Gin Sorte aufwendiger und unterscheidet sie so auch von den anderen Gin Sorten, welche diese Vorgabe nicht aufweisen.

<H2>Wie schmeckt ein London Dry Gin?<H2>

Laut Spirituosenverordnung sollte ein London Dry Gin eine dominante Wacholdernote aufweisen. Doch was dies genau bedeutet, ist nicht klar geregelt, weshalb die Geschmäcker sich oft stark unterscheiden.

Neben Kräutern und Gewürzen finden genauso oft Aromen von Zitrusfrüchten oder sogar florale Nuancen den Weg in das fertige Destillat.

<H2>Wie entstand der London Dry Gin?<H2>

Der London Dry Gin ist die wohl bekannteste Gin Sorte überhaupt. Umso erstaunlicher ist es, dass es nicht genau überliefert ist, wie diese Sorte genau entstanden ist.

Bekannt ist jedoch, dass der Gin Konsum Ende des 17.Jahrhundert stark anstieg. Gin war plötzlich günstig herzustellen, was von vielen voller Tatendrang auch in die Tat umgesetzt wurde. Da die meisten Selbstbrenner jedoch keine Ahnung hatten, worauf man bei der Herstellung zu achten hat, wurden auch Vorlauf und Nachlauf des Destillats, welche gesundheitsschädlich sein können, mit abgefüllt. Der strenge Geschmack wurde durch Zugabe von anderen Zutaten wie Zitrusfrüchten oder Süßholz kaschiert. Vor allem aber wurde Zucker oder Zuckersirup beigemischt, was den Gin einen süßlichen und somit trinkbaren Geschmack verlieh. Gins mit einem solchen Geschmack wurden später bekannt als Old Tom Gin.

Im 18.Jahrhundert wurde die Brenntechnik dann immer mehr verfeinert und der eher trockene London Dry Gin wurde zur Edelspirituose der gepflegten Gesellschaft. Auch das britische Königshaus schätzte diese Gin Sorte. Queen Mum, die Mutter von Queen Elizabeth II., galt als ausgewiesene Gin Kennerin und Trinkerin. Ihre Lieblingsmarken ernannte Sie zu Hoflieferanten des Königshauses. Mit Sicherheit ein weiterer wichtiger Schritt im Siegeszug des London Dry Gins.

<H2>So genießt man einen London Dry Gin<H2>

Der Klassiker unter den Gin Drinks ist mit Sicherheit der allseits bekannte Gin Tonic. Neben einem guten Gin benötigt man lediglich ein passendes Tonic Water und fertig ist der Drink.

Heutzutage ist es auch in den eigenen vier Wänden sehr einfach, sich einen geschmackvollen Gin Tonic selbst herzustellen. Hierzu benötigt man:

  • 4-5cl London Dry Gin – z.B. Windspiel Premium Gin
  • 140ml Tonic Water – z.B. Windspiel Tonic Water
  • Orangenzeste
  • Eiswürfel

Die Orangenzeste ins Glas geben. Gin hinzufügen und nach belieben Eiswürfel ins Glas geben. Zum Schluss mit dem Tonic Water auffüllen.

Wenn du es etwas ausgefallener magst, probiere deinen London Dry Gin doch gerne mal als Gin Fizz.

Für diesen Gin-Klassiker benötigst du:

  • 6cl London Dry Gin
  • 3cl Zitronensaft
  • 2cl Zuckersirup
  • Soda Water
  • Eis

Alle Zutaten bis auf des Soda Water in einen Cocktail-Shaker geben und gut schütteln. Anschließend in ein Cocktailglas abseihen und mit dem Soda Water auffüllen. Fertig!

<H2>Fragen unserer Kunden zum London Dry Gin<H2>

<H3>Was bedeutet eigentlich London Dry?<H3>

Die Bezeichnung geht auf die Herstellungsweise dieser Gin Sorte und nicht etwa auf seinen Herkunftsort zurück.

Ein London Dry Gin unterliegt besonderen Anforderungen im Herstellungsprozess. So darf bzw. muss diese Gin Sorte

  • nur Ethylalkohol natürlichen Ursprungs enthalten
  • nicht gesüßt sein
  • nach dem Destillieren nicht mehr verändert werden
  • nur Zutaten natürlichen Ursprungs enthalten, welche vor dem Destillationsvorgang hinzugegeben werden müssen
  • mindestens 3fach destilliert werden
  • 37,5% Vol. Alkohol aufweisen

Diese Anforderungen an die Herstellung unterscheidet einen London Dry Gin von allen anderen Gin Sorten.

<H3>Was ist der Unterschied zwischen einem London Dry Gin und einem Dry Gin?<H3>

Im ersten Moment ähneln sich diese beiden Gin Sorten sehr. Doch es gibt große Unterschiede, welche im Herstellungsverfahren zu finden sind.

Genau wie bei einem London Dry Gin darf auch ein Dry Gin nur Ethylalkohol aus natürlichem Ursprung enthalten, darf nicht gesüßt werden und muss am Ende des Destillierens min. 37,5% Vol. Alkohol aufweisen.

Doch das sind auch schon die Gemeinsamkeiten. Ein Dry Gin darf, im Gegensatz zu einem London Dry Gin, auch naturähnliche Zusatzstoffe oder Aromastoffe enthalten, er darf nachträglich noch verändert werden, er muss nicht dreifach destilliert sein und es muss auch keine dominante Wacholdernote vorherrschen.

<H3>Wie trinkt man einen London Dry Gin?<H3>

Ein London Dry Gin ist die Gin Sorte, welche in der Herstellung die meisten Anforderungen zu meistern hat. Gin Kenner genießen solche Gins daher gerne pur! Ohne Eis, einfach pur bei Zimmertemperatur. Hier kommen die verschiedenen Aromen am besten zur Geltung.

Wer Gin nicht direkt ohne alles genießen möchte, der kann einen großen Eiswürfel hinzugeben. Dieser sorgt erstens für eine andere Trinktemperatur und zweitens verdünnt der langsam schmelzende Eiswürfel den Drink etwas.

Für alle Freunde von Longdrinks oder Cocktails ist der London Dry Gin oder Gin im Allgemeinen eine äußerst beliebte Spirituose, da man sehr viele verschiedene Drinks mixen kann.

Am bekanntesten ist wahrscheinlich der Gin Tonic. Durch Zugabe von Tonic Water sowie verschiedener Botanicals lassen sich mit ein und demselben Gin eine Vielzahl verschiedenster Geschmäcker zaubern. Eine tolle Sache, die man einfach ausprobieren sollte.

Aber auch klassische Drinks wie ein Gin Fizz & ein Martini oder der noch nicht ganz so alte Gin Basil Smash sind zu empfehlende Gin Drinks.

<H3>Welches Tonic Water passt zu einem London Dry Gin?<H3>

Auch im Bereich des Tonic Water hat sich in den letzten Jahren so einiges getan. Bestimmten vor ein paar Jahren noch das Indian Tonic Water, das Dry Tonic Water und das Mediterranean Tonic Water den Markt, gibt es inzwischen eine Vielzahl an unterschiedlichen Geschmacksrichtungen.

Beispiel: Elderflower Tonic Water, Hanf Tonic Water oder auch Cherry Blossom Tonic Water

Grundlegend kann man als Trinkempfehlung den Hinweis geben: Achte auf den Geschmack des Gins!

Schmeckt der Gin floral, kombiniere nicht unbedingt noch ein florales Tonic Water. Dies überdeckt den Geschmack der Spirituose. Schmeckt der Gin bereits sehr kräutrig, ist ein mediterranes Tonic Water auch nicht unbedingt erste Wahl.

Versuche eher einen geeigneten Gegenspieler zu finden.

Beispiel:

  • kräutriger Gin  Indian Tonic Water, Dry Tonic Water
  • fruchtiger Gin  Dry Tonic Water
  • klassischer Gin  Mediterranen Tonic Water, Elderflower Tonic Water

Zusatz-Tipp: Wenn du in deinen Gin Tonic zusätzliche Botanicals gibst, achte darauf, dass diese bereits im Gin enthalten sind. Dies unterstützt den bereits vorhanden Geschmack

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